Bemerkungen:
Zügiger als in den vergangenen zwei Monaten entwickelte sich der Marktverlauf bei der Novemberversteigerung. Besonders bei den trächtigen Kalbinnen erholten sich Nachfrage und Preise spürbar. Die Jungkühe lagen preislich etwa auf dem Niveau der vergangenen Versteigerung, allerdings muss man die Qualität als deutlich unter jener der vergangenen Versteigerungen einstufen.
Zu relativ guten Preisen fanden die Jungrinder über einem Jahr einen Käufer, weniger gefragt waren jene unter einem Jahr. Den doch recht ansehnlichen Tageshöchstpreis erreichte eine sehr gefällige Huboy-Jungkuh mit 30,8 kg Tagesgemelk des Peter Wallnöfer, Rufer aus Tartsch. Sie wechselte zu einem Stammkunden nach Bergamo.
Bei den Kalbinnen erreichte die rahmige und vielversprechende Etvei-Tochter den Höchstpreis von 3344 Euro. Dieses von Maria Sinner, Ditter aus Taisten gezüchtete und von Albert Stolzlechner, Linder in St. Peter/Ahrntal verkaufte Spitzentier ging zu einem Betrieb nach Livigno.
Eine milchbetonte Goldfinger-Drittmelkkuh des Nikolaus Spechtenhauser aus Burgeis erzielte mit 2376 Euro den Höchstpreis in dieser Kategorie und ging zu einem Züchter in den oberen Vinschgau zurück.
Die nächste Versteigerung findet am 17. Dezember 2009 statt. Auch zu dieser Versteigerung wird wieder ein großes Angebot von über 300 Tieren erwartet. Interessierte sollten sich also diesen Termin bereits jetzt vormerken.