Bemerkungen:
Besser als erwartet verlief die Braunviehversteigerung am 1. April. Die Preise lagen bei allen Kategorien deutlich über jener der Februarversteigerung. Die generelle Situation auf den Viehmärkten ist aber immer noch gedrückt, besonders die hohen Futterpreise drücken auf das Kaufinteresse.
Die Qualität der aufgetriebenen Tiere kann besonders bei den Kühen als recht gut bezeichnet werden, wobei die Jungkühe mit durchschnittlich 26 kg Tagesgemelk überzeugten. Die Kalbinnen präsentierten sich hingegen recht unterschiedlich.
Den Tageshöchstpreis von 3740 Euro erzielte eine typstarke Picasso-Jungkuh mit 29,4 kg Tagesgemelk des Anton Eberhöfer, Lexenhof in Martell. Sie ging wieder zu einem Züchter in den Untervinschgau zurückging. Bei den Mehrmelkkühen war es eine gefällige Spetrol-Tochter mit 33 kg Tagesgemelk aus dem Stall von Hermann Furtschegger, Schopfen, in Toblach, die mit 2640 Euro den höchsten Preis dieser Kategorie erreichte und nach Vals kam. Für 2420 Euro wechselte eine von Franz Hofer, Kofl in Stuls/Passeier gezüchtete und von Karl Messner, Sonnenhügel, Oberbozen verkaufte trächtige Scipio-Kalbin den Besitzer und ging in den Untervinschgau. Deutlich besser als im Februar war der Marktverlauf bei den zahlreichen Jungrindern.
Die nächste Versteigerung findet am 6. Mai 2010 statt.
Nachstehend der gesamte Preisspiegel zum Download: