Bemerkungen:
Die Situation auf den Zuchtviehmärkten kann man derzeit sicherlich als schwierig bezeichnen. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Jännerversteigerung des Braunviehzuchtverbandes dann doch einigermaßen zügig verlaufen.
Die Qualität der aufgetriebenen Tiere kann sowohl bei den Kalbinnen, als auch bei den Kühen als gut bezeichnet werden.
Den Tageshöchstpreis erzielte eine noch sehr junge Erstlingskuh mit 30,1 kg Tagesgemelk aus dem Stall von Michael Moriggl, Zangerlehof aus Schlinig. Diese Tochter des Prüfstieres Volvo ging zu einem Käufer ins Wipptal.
2618 Euro erreichte eine gefällige Moiado-Jungkuh des Hubert Marginter, Schneider in Wiesen/Pfitsch, die ein Stammkunde aus Parma kaufte.
Ebenfalls auf 2618 Euro kam die teuerste Mehrmelkkuh, eine Moiado-Tochter in der 2. Laktation mit 33,8 kg Tagesgemelk aus dem Stall von Gabriel Sprenger, Padöll, St. Valentin, sie ging in die Nachbarprovinz Trient.
Bei den Kalbinnen kam eine vielversprechende Sesam-Tochter aus dem Stall von Herbert Trocker, Hilpoldhof aus Kastelruth auf den Spitzenpreis von 2552. Dieses von Adalbert Obkircher aus Tiers gezüchtete Tier wechselte zu einem Züchter auf den Tschöggelberg.
Die Kaufinteressenten sind bereits zur nächsten Versteigerung am 25. Februar 2010 eingeladen, bei der sie wieder ein Angebot von 300 Tieren erwartet.
Nachstehend der gesamte Preisspiegel zum Download: